Das Wappen des MC Wilsingen e.V.

1983 lautete der Entschluss,
dass ein MC gegründet werden muss.
Man traf sich dann zu diesem Zwecke,
im Feldhauser Club zur letzten Strecke.
Schon bald gabs rund und bunt zur Wahl,
gleich mehrere Logos an der Zahl,
doch das Eckige, nur schwarz und weiß,
sollte es werden gedruckt hier als Beweis.

 

Am Freitag, den 1. Juli 1983 setzte sich das Gründungsmitglied Erwin Schmid, genannt Quasy, mit Bleistift, Lineal und Papier an den Schreibtisch seiner kleinen Studentenbude in Konstanz. Ein Wappen für den zu gründenden Motorradclub "Steinhilben - Wilsingen - Feldhausen" sollte entstehen. Inspiriert vom Adler auf dem Album der englischen Rockband Saxon, dem Liedtext "Live to Win" von Motörhead, dem Eisernen Kreuz von 1813, und außerdem des kleinen Latinums noch halbwegs mächtig, entstand ein erster Entwurf unter dem Leitspruch: "per aspera ad astra". Mit der sinngemäßen Übersetzung "auf rauhen Wegen zu den Sternen" konnten sich die aktiven Biker des angehenden Motorradclubs schnell anfreunden. Das Zusammenspiel von Schere, Kopierer, TippEx, Klebstift, Tintenfass und Tintentod - an eine Erstellung mit dem Computer war damals noch nicht zu denken - führte schließlich zum finalen Logo. Dieses wurde zur Fertigung gestickter Aufnäher in Auftrag gegeben. Das Tragen des "Patches" auf Motorradjacke oder Jeanskutte blieb die ersten Jahre nur aktiven Mitgliedern vorbehalten. Die persönliche Interpretation des Leitspruchs von Seiten des Autors geht davon aus, dass man im Leben so gut wie nichts geschenkt bekommt, außer Zeit und das Leben selbst. Wertvoll wird es nur, wenn wir es als Miteinander im Sinne von "Geben und Nehmen" verstehen und uns vor Anstregnungen nicht scheuen - auf der Suche nach Lebensfreude und Glück. Lebensweisheiten, die auf dieser lateinischen Redewendung basieren, sind u.a. in der freien Enzyklopädie Wikipedia nachzulesen (http://www.de.wikipedia.org/wiki/per_aspera_ad_astra).

 

 

Erwin Schmid (Quasy)

 

Konstanz, August 1983

 


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